Underswaaas?

Mobil wohnen, überall arbeiten

Der 5. September 2012 brachte eine massive Veränderung in mein Leben, seit diesem Tag wohne ich nämlich fest im Wohnmobil. Meine Werkzeuge und verschiedene Maschinen gingen mit auf die Reise, sodass ich überall und jederzeit basteln, reparieren und umbauen konnte, wonach mir der Sinn gerade stand oder was die Situation erforderte. Leider mit meist noch viel weniger Dach über dem Kopf und schlechterer Infrastruktur.

Ziemlich exakt 5 Jahre später fand sich dann doch wieder ein Dach ein. Sogar mit Wänden drumherum. Und es war viel näher als zunächst vermutet. In Wolfstein in der Pfalz, wer hätte es da gesucht!? 😉
So schlug ich mein Basiscamp eben wieder nahe meiner alten Heimat auf, in einer alten Lagerhalle. Die Wortspielerei „Undersweld“ setzt sich aus den englischen „under“ für „unter“ (Dach) und „weld“ für „schweißen“ zusammen. Und richtig, es müsste daher „Underweld“ heißen. Da mir das aber wegen der Nähe zu „Unterwelt“ nicht gefiel, brachte ein „s“ die viel treffendere Ähnlichkeit zu „Anderswelt“.

Wie lange ich die Halle behalte ist ungewiss, aber meiner mobilen Anderswelt bleibe ich wohl treu. Das Leben im Wohnmobil war nie einer meiner Wunschträume, aber inzwischen kann ich mir das garnicht mehr anders vorstellen. Solange es mir gefällt, bleibe ich so wohnen.

…oder so ähnlich…