Lebst du noch?

Im Bereich Wohnmobil fragt man ja eher „schraubst du noch oder wohnst du schon?“. Ich wohne nicht, ich hause! Und das in beiderlei Sinn. 😉  Aber immerhin, ich lebe! 😉

Zunächst mal: Die Wespen sind ausgezogen und das Loch im Dach der Halle konnte ich auch flicken. Die nächsten Unwetter bestätigten die Funktionalität der etwas unkonventionellen Reparatur, die mittels SMX-Polymer und eines alten Kurzzeitkennzeichens ausgeführt worden war. Gleichzeitig zeigten die Starkregen aber auch, dass beim Bau der Waage vor der Halle Mist gebaut worden war, denn das Gefälle geht dort in Richtung meiner Tore und das Wasser vom Dach kommt kurz später einfach dort hinein. Hmm…

Bertha musste sich etwas ausruhen. Klar, nach so vielen Operationen in so kurzer Zeit. – Okay okay, ich hatte an anderen Fronten zu kämpfen und deswegen ging ich nicht an Bertha. Doch dieses Mal ergab sich etwas ganz Tolles. Berthas Unterboden verlor kiloweise losen Unterbodenschutz und Rost ohne mein Zutun. So könnte es von mir aus weiter laufen. 😉  Rund 10 Arbeitsstunden kamen bisher an Fremdleistung zusammen. Vielen Dank den eifrigen Helfern! Ich bin so froh dass ich diese Drecksarbeit nicht auch noch machen muss. Die beiden sahen nachher aus wie schwarz paniert. Echt übel.

Es sind zwar immer noch verschiedene Projekte offen, aber es sollte demnächst wieder eine Berthaetappe geben. Und ein echtes Jubiläum: 100 Stunden Bertha.

Nachdem es so aussieht, dass ich diesen Winter immer noch nicht wieder im Wohnmobil hausen kann, geht es jetzt endlich an die Infrastruktur der „Wohnung“. Ich kaufte eine Spüle samt Armatur für die Küche und einen Durchlauferhitzer, der mit 31A an 400V kräftig genug sein sollte, Küche und Bad mit warmem Wasser zu versorgen. Stromleitungen für diesen Oschi gibt es keine mehr, auch die ehemalige Versorgung des am Sicherungskasten noch notierten E-Herdes ist nicht mehr auffindbar. Immerhin ist die Zuleitung zur Wohnung kräftig genug ausgeführt und auch ein Fi Schutzschalter mit 40A ist schon vorhanden. Jetzt bestünde natürlich die Option, gleich eine neue Zuleitung für Kochstrom in die Küche zu legen. „Lastabwurfrelais“ hörte ich durch diese Thematik das erste Mal, aber ich bin ja noch einigermaßen lernfähig.

Ach ja, Mäuse haben wir (also Michal der Küchenbauer und ich) im Hauptgebäude. Reichlich. Bisher war aber nur eine einzige in meiner Küche und ich weiß nicht genau, wer von uns beiden bei unserem Zusammentreffen mehr erschrocken war. Die Maus wurde danach jedenfalls nicht wieder gesehen oder gehört. Das Hauptgebäude als Gesamtwerk bekommen wir nicht mausfrei, da liegt zu viel Getreide herum. Aber wir kämpfen um das Erdgeschoss.

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