Was soll ich sagen…

Normalerweise bin ich ja eher der Typ „wenn irgendwo eine Tür zu geht, öffnet sich eine andere“. Momentan empfinde ich es aber eher als „kaum habe ich eine Tür aufgedrückt, stehe ich vor der nächsten klemmenden“…

So war ich gerade so schön an Bertha dran, schon war das Gas leer. Für meine letzte Füllung (AirLiquide Partnerflasche [meine! ;-)], 10 Liter Volumen) hatte ich 86 Euro bezahlt. Ein Schweinegeld, da fühlt man sich als „Altkunde“ schon ziemlich ausgenommen. Dennoch hatte ich den Wechsel zu einem anderen Anbieter zunächst aufgeschoben, anschließend wurde mir beim vorletzten Tausch in Weimar eine Mietflasche statt einer Eigentumsflasche gegeben („das sind die neuen Flaschen, die sehen jetzt so aus“) und so hing ich bis zum letzten Tausch beim Fachhändler bei AL fest. Und was dann mit der leeren Flasche…? Die will bestimmt keiner haben…

Bei Hornbach kostet die Globalgas Füllung 36 Euro (+ 119€ Leerflasche). Oder für rund 9 Euro mehr gleich eine 20 Liter Füllung (+ 165€). 210 zu 155 Euro, sollte ich mich wegen 55 Euro oder ein paar Kilo mehr auf den Wagen nass machen? Nee, diesen Fehler hatte ich schon bei der Stichsäge gemacht und ärgere mich jedes Mal neu drüber. So habe ich mehr Gas und spare trotzdem noch, so amortisiert sich die einmalige Anschaffung der Flasche ziemlich bald.

Ob sich die Anschaffungs- und Einbaukosten des schon länger bezahlten und kürzlich geholten 6-Gang Getriebes auch irgendwann amortisieren werden, ist fraglich. Doch es bot sich gerade an und sollte prima zur längeren Hinterachse passen. So sind es später wenigstens 5 nutzbare Gänge und nicht 4.

Bertha erinnert mich immer mehr an Peters Transit. Aber irgendwie habe ich wohl nichts draus gelernt, denn mir ist der selbe Fehler wie damals gerade wieder bei Bertha passiert. Am Transit war die Tür ausgebaut und wir sparten uns die Aktion, den Wagen zu berädern und von der Bühne zu rollen, um sie probeweise anzubauen. Dadurch ergab sich dann später an der Dichtung ein Spalt von etwa 15cm Länge und bis zu 1cm Breite, weil mein Konstrukt an dieser Stelle eine andere Linie bildete als die Türdichtung. Die Ausrede mit der Tür gibt es an Bertha nicht. Ich hab sie auch von innen geschlossen und geschaut, doch leider etwa 2 Arbeitsschritte zu spät.  😳  😡  Na gut, muss ich mal schauen wie ich das gerettet bekomme.

Und weils so schön war und gerade passte, habe ich meinen Laptop nun endgültig geschrottet. Das externe DVD Laufwerk lief nicht richtig und ich vermutete eine schlechte Stromversorgung über das USB Kabel. Direkt neben dem Laufwerk baumelte der Stromstecker einer externen Festplatte herum. Ich nahm ihn und steckte ihn ins DVD Laufwerk. Zack, alles aus. Im selben Augenblick dachte ich „Scheiße, 12V…“. USB läuft auf 5V und ich hab jetzt mit dem Netzteil die 12V durch die Hintertür in die Hauptplatine gejagt. Ein Traum. Doch, ja. Immerhin habe ich den „großen“ Raspberry Pi da, der dient mir jetzt notdürftig als Ersatz. Die beiden Androiden zicken nämlich auch herum…  😡

Nicht entmutigen lassen, wo gehobelt wird fallen Späne.

2 Kommentare

  1. Wie sagte mein Schwiegervater so schön:
    Wer ARBEITET macht Fehler , wer keine Fehler macht ist ne faule Sau …. in diesem Sinne PROST
    zahny

    1. Hi Zahny! Sehr passender Spruch! Wobei auf mich ja eigentlich beides zutrifft… 😉
      Ich hab das Trittbrettproblem an Bertha in 15 Minuten lösen können, war also alles noch im grünen Bereich.
      Viele Grüße!

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